Leistungsangebot

Unsere HNO Praxis verfügt über eine moderne Ausstattung für eine zielgerichtete Diagnostik und Behandlung des gesamten Spektrums an Erkrankungen im Hals-Nasen-Ohrenbereich. Unter anderem können wir Ihnen durch die Videoendoskopie alle verborgenen Körperhöhlen (Ohren, Naseninneres, Mundhöhle, Kehlkopf) mit einer ca. 50-fachen Vergrößerung auf einem Monitor zeigen und Befunde besprechen. Unser Ultraschallgerät ermöglicht uns zudem eine hoch aufgelöste Diagnostik und Kontrolle der Halsweichteile ohne Strahlungsbelastung.

Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung, Erkältungserkrankungen

In unserer Praxis führen wir Corona-Tests durch. Wir führen sowohl die PCR-Testung durch unser Kooperationslabor, als auch die Antigen Schnelltests (von Roche) in der HNO Praxis Mexikoplatz durch. Der Antigen Schnelltest kann zum heutigen Stand (14.10.2020) nur als Privatleitung durchgeführt werden.

Die Abstriche werden ausserhalb unserer Praxis im Hofbereich durchgeführt. Patienten, die zum Abstrich unsere Praxis aussuchen, dürfen nicht die Praxisräume betreten. Nur so können wir den regulären Praxisbetrieb sicherstellen und fortführen!

Es gibt unterschiedliche Fragestellung für einen Test, die entsprechend der Indikation Kassen- oder Privatleistungen oder auch Leistungen zu Lasten des Bundesamts für soziale Sicherung oder der Berliner Senatsverwaltung sind.

Melden Sie sich bitte telefonisch unter der 030-802030 in unserer Praxis. Wir entscheiden, ob und welche Indikation vorliegt, einen Abstrich auf SARS-2 durchzuführen. Erhalten Sie einen Termin für den Abstrich, bitte wir Sie pünktlich zu erscheinen, aber auch nicht viel früher, da sonst ein Stau entsteht. Auf dem Hofbereich dürfen sich maximal 4 Personen aufhalten, weitere Presonen müssen auf der Straße warten.

Bringen Sie bitte Ihre Krankenversicherungskarte mit, eventuell können Sie schon die notwendigen Formulare (Downloads) zu hause ausdrucken und ausgefüllt mitbringen.

Folgende Liste soll Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Testmöglichkeiten geben:

 1. Sie haben Symptome, die auf eine Corona-Infektion hinweisen?

Patienten mit allgemeinen Infektsymptomen (Fieber, Kopfschmerz etc.) und/oder Zeichen einer Infektion der oberen Atemwege und/ oder plötzlicher Geruchs- bzw. Geschmacksverlust können wir testen. Bitte rufen Sie uns an, wir entscheiden individuell, welche weiteren Untersuchungen durchgeführt werden müssen.

2. Sie kommen gerade aus einem ausländischen Risikogebiet zurück

Reiserückkehrer aus ausländischen Risikogebieten können unabhängig von ihrem Versicherungsstatus innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr in der HNO Praxis am Mexikoplatz einen Gratis-Coronatest durchführen lassen.

3. Sie wurden von Ihrer Corona-Warn-App auf ein „erhöhtes Risiko“ hingewiesen

Für Personen, die von ihrer Corona-Warn-App auf ein „erhöhtes Risiko“ hingewiesen wurden, haben Sie Anspruch auf einen Corona-Test.

4. Sie sind Kontaktperson zu einer positiv gestesteten Person und wollen sich testen lassen.

Bitte warten Sie ab, bis das zuständige Gesundheitsamt Sie kontaktiert und ggf. testet.   Es werden alle Kontaktperson I getestet. Bitte beachten Sie, sobald Sie als Kontaktperson I eingordnet werden, müssen Sie sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Die Testung sollte so früh wie möglich auch ohne Symptome erfolgen, d.h. an Tag 1 nach Feststellung des Kontakts und zusätzlich 5–7 Tage nach Erstexposition.

Zählen Sie zu einer Kontaktperson I ?

  • Personen mit kumulativ mindestens 15-minütigem Gesichts- (“face-to-face“) Kontakt mit einem Infizierten, z.B. im Rahmen eines Gesprächs. Dazu gehören z.B. Personen aus demselben Haushalt
  • Personen mit direktem Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten, insbesondere zu respiratorischen Sekreten eines Infizierten, wie z.B. Küssen, Anhusten, Anniesen etc.
  • Personen, die in räumlicher Nähe zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person mit hoher Wahrscheinlichkeit einer relevanten Konzentration von Aerosolen ausgesetzt waren (z. b. Feiern, gemeinsames Singen oder Sporttreiben in Innenräumen)
  • Personen, die in den letzten 10 Tagen mit einer mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infizierten Person für einen Zeitraum von über 30 Minuten in relativ beengter Raumsituation oder schwer zu überblickender Kontaktsituationen aufgehalten haben (Schulklassen und Gruppenveranstaltungen)
  • Medizinisches Personal in Kontakt mit Infiziertem (<1,5m ohne Aerosol-, >1,5m mit Aerosolexposition)
  • Personen, die in den letzten 10 Tagen eine Warnmeldung der Corona-Warn-App erhalten haben

Sollten Sie nicht in eine dieser Kategorien fallen, sind Sie wahrscheinlich Kontaktperson II. Die Empfehlung für Sie lautet eine Kontaktreduktion, eine Testung auf SARS-2 ist erst indiziert, sollten Sie im Verlauf Symptome zeigen.

5. Sie haben einen persönlichen Grund, sich testen zu lassen

Bitte nehmen Sie telefonisch Kontakt auf. Es gibt diverse Gründe für einen Test, am Ende unterliegt es unseren Ärzten dies zu entscheiden. Wir führen sowohl die PCR-Testung durch unser Kooperationslabor, als auch die Antigen Schnelltests (von Roche) in der HNO Praxis Mexikoplatz durch.

NEU! Mit dem Antigen Schnelltest liegt 15 Minuten nach Durchführung eines tiefen Nasenabstrichs eine Ergbnis vor, das eine Sensitivität von 96,7% hat.  Das bedeutet, das von 100 Infizierten, knapp 97 als Infiziert erkannt werden können.

Ihre HNO Praxis am Mexikoplatz

030-8023030

In unserer Praxis führen wir ein komplette audiometrische Untersuchung (Ton- und Sprachaudiometrie und Tinnitusbestimmung, Tympanometrie, Otoakustische Emissionen, BERA) zur Abklärung eines Tinnitus oder Hörsturzes durch. Neben der Akutbehandlung mit pflanzlichen Medikamenten steht uns eine Kortisontherapie nach Stennert in Tablettenform oder intravenös zur Verfügung. Patienten, die kein Kortison oral einnehmen können, können hochdosiertes Kortison hinter das Trommelfell appliziert bekommen. Die sogenannte intratympanale Cortisontherapie / intratympanale Kortisontherapie (ITC) stellt auch eine Reservetherapie für Patienten dar, deren Hörvermögen sich nicht durch die orale oder intravenöse Kortisongabe verbessert hat. Eine weitere Indikation ist die Behandlung von M. Menière.

Leitlinie Hörsturz (Akuter idiopathischer sensorineuraler Hörverlust):
https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/017-010.html

Tonaudiometrie, Sprachaudiometrie, Hörgerätverordnung und Hörgerätüberprüfung, Beratung und Kontrolle 

Wir führen die Diagnostik und Therapie für die verschiedenen Schwindelformen nach den Leitlinien der Fachgesellschaften der Neurologie und Hals- Nasen- Ohrenheilkunde durch:

  • Benigner peripherer paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS)
  • Neuritis vestibularis
  • Bilaterale Vestibulopathie
  • Vestibularisparoxysmie
  • Morbus Menière
  • Vestibuläre Migräne
  • Somatoformer Schwindel
  • Phobischer Schwankschwindel

Bei jedem Schwindel sollte zuerst eine ausführliche Anamnese erhoben werden vor der speziellen Untersuchung des Schwindels. Anleitungen im Internet zur Behebung von Gleichgewichtsstörungen mit speziellen Übungen sollten nicht ohne eine vorherige ärztliche Diagnose angewandt werden. Beim gutartigen Lagerungsschwindel gibt es beispielsweise verschiedene Bogengänge im Gleichgewichtsorgan, die betroffen sein können und entsprechend unterschiedlich behandelt werden müssen. Von der richtigen Diagnostik hängt entscheidend der Erfolg der Therapie ab, um chronischen Schwindel zu vermeiden.

Die freiverkäuflichen Medikamente gegen Schwindel, wie beispielsweise Vertigo Vomex, unterdrücken die Gleichgewichtsreaktion so stark, dass für mehrere Tage keine aussagekräftigen Untersuchungen mehr möglich sind.

Quelle:
Leitlinien für Diagnostik und Therapie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
https://www.dgn.org/images/red_leitlinien/LL_2012/pdf/ll_48_2012_schwindel_-_diagnose.pdf

Stimmstörungen und Behandlung von Patienten mit professionellem Stimmgebrauch

Sie sind länger als drei Wochen heiser? Sie benötigen Ihre Stimme für Ihren Beruf und haben immer wieder Probleme damit? Dann sollten Sie bei uns eine Lupenlaryngoskopie zur weiteren Abklärung durchführen. Insbesondere Patienten mit stimmintensiven Berufen, wie Lehrer, Erzieher, Sänger, Schauspieler oder auch Mitarbeiter im Call-Center empfehlen wir eine frühzeitige Diagnostik bei Stimmstörungen um langfristigen Schäden vorzubeugen. Wichtigste und häufigste Ursachen der akuten Heiserkeit ist die akute Laryngitis, eine Kehlkopfentzündung. Auslöser für eine anhaltende Heiserkeit sind entweder funktionell, etwa durch ein falsche Stimmtechnik oder durch eine organische Ursache:
  • Stimmlippenpolypen oder Stimmlippenknötchen
  • bösartige Veränderungen der Stimmlippen (Kehlkopfkrebs)
  • Stimmlippenödem („Reinke Ödem“ häufig bei Rauchern)
  • Lähmungen der Stimmlippen (z.B. nach Schilddrüsenoperationen, jedoch auch als Folge von Schilddrüsen-, Lungen- oder Mammakarzinom)
  • Stimmlippen-Papillome (Warzen)
  • Stimmlippenpolypen
Die Diagnostik erfolgt mittels modernster Methoden der Kehlkopfdarstellung und der Stimmdiagnostik. Mit einem Videoendoskop werden die Stimmbänder und ihre Bewegung aufgezeichnet. Mit dieser modernen Technik können Störungen dargestellt werden, die mit dem bloßen Auge unentdeckt geblieben wären. Die Bilddokumentation können Sie selbstverständlich mit nach Hause nehmen, Ihrem überweisenden Arzt oder Logopäden werden die Befunde auf Wunsch übermittelt. Behandelt wird häufig zunächst konservativ, vor allem mit Stimmübungsbehandlungen bei einer Logopädin. Einige Befunde können jedoch nur mit einer Operation beseitigt werden.

Welche Organe im HNO Bereich können wir mit dem Ultraschall untersucht?
Die Hals-Nasen-Ohren-Region kann durch die Sonographie von geübter Hand und mit modernem Equipment exzellent untersuchen und beurteilt werden, da viele Organe sehr oberflächlich liegen und nicht durch knöcherne Strukturen verdeckt werden. In unserer Praxis führen wir Ultraschalluntersuchungen folgender Organe im Hals-Nasen-Ohren Bereich durch:

  • Halsweichteile (Lymphknoten, Fettgewebe und Muskeln des Halses)
  • Nasennebenhöhlen
  • Speicheldrüsen (Ohrspeicheldrüse (Glandula Parotis), Unterkieferspeicheldrüse (Glandula submandibularis), Unterzungenspeicheldrüse (Glandula sublingualis)).
  • Schilddrüse
  • Gesicht und Nackenbereich

Ein Vorteil gegenüber anderen bildgebenden Verfahren wie CT oder MRT liegt in der hohen Auflösung des Ultraschalls, wodurch selbst Strukturen von einer Größenordnung < 5 mm gut beurteilt werden können. Aufgrund der schnellen Durchführbarkeit und der fehlenden Strahlenbelastung kann der Ultraschall beliebig häufig am Patienten durchgeführt werden.
Die Untersuchung ist komplett schmerzfrei. Dabei können die allermeisten entzündungsbedingten Veränderungen wie Lymphknotenvergrößerungen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Speicheldrüsensteine oder -entzündungen erkannt werden. Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreise wie Morbus Sjögren oder IgG4 assoziierte Erkrankungen (Mikulicz-Syndrom, Küttner Tumor) können Veränderungen in den Speicheldrüsen verursachen, die sehr gut durch eine Ultraschalluntersuchung beurteilt werden können. Zudem eignet sich die Sonographie besonders zur klinischen Beurteilung und Nachuntersuchung von Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren (gutartig oder bösartig) und Schilddrüsenknoten.
Im Rahmen der Krebsvorsorge führen wir unter anderem eine Ultraschalluntersuchung der Halsweichteile, der Schilddrüse und der Speicheldrüsen durch.

Polygraphie, CPAP-Kontrolle

Schnarchen ist sehr häufig und nimmt mit steigenden Alter zu: Es entsteht durch Vibrationen von Weichteilstrukturen der oberen Atemwege wie z.B. dem Gaumensegel. In vielen Fällen ist Schnarchen ungefährlich, jedoch störend. Nicht umsonst suchen Schnarcher häufig nicht aus eigenem Antrieb, sondern auf Bitten ihres Partners eine Hals-Nasen-Ohren-Praxis auf.
Wann wird schnarchen gefährlich? Davon abzugrenzen sind obstruktive schlafbezogene Atemstörungen (OSAS, Schlafapnoe), bei denen es wiederholt durch einen Kollaps der Atemwege zu einer Blockade der normalen Atmung und in der Folge zu einer verminderten Sauerstoffzufuhr kommt. Diese Atempausen, Apnoe, werden auch häufig zuerst vom Partner entdeckt. Die Folge der obstruktiven Schlafapnoe sind neben Müdigkeit, Tagesschläfrigkeit und Konzentrationsproblemen auch ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck sowie bei Männern für Potenzstörungen. Weiterhin erhöhen die nächtlichen Atemaussetzer das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Schätzungen zu Folge sind etwa 4% der Bevölkerung von einer Schlafapnoe betroffen. Risikofaktoren sind dabei Übergewicht, Alter und das männliche Geschlecht.

Welche Untersuchungen stehen zur Verfügung?
Sollte eine Behandlung des Schnarchens gewünscht werden oder Verdacht auf eine schlafbezogene Atemstörung bestehen, wird eine ambulante Untersuchung des Schlafes (Polygraphie) durchgeführt. Hierzu erhalten Sie in der Praxis ein Polygraphiegerät, nehmen es über Nacht mit nach Hause und bringen es am nächsten Morgen zur Auswertung wieder in die Praxis.
Eine obstruktive Schlafapnoe kann je nach Schweregrad mit einer Maske (CPAP) oder Unterkieferschiene (UPS) behandelt werden. In Ausnahmefällen gibt es auch Indikationen zur Operation. Wir beraten Sie gerne!

Unsere generelle Empfehlung:

  • Reduktion des Körpergewichts
  • Vermeidung von Alkohol am Abend
  • Einhaltung regelmäßiger Schlafzeiten.

Zum Thema Schlaf empfehlen wir die Lektüre: Das große Buch vom Schlaf: Die enorme Bedeutung des Schlafs – Beste Vorbeugung gegen Alzheimer, Krebs, Herzinfarkt und vieles mehr Broschiert von Prof. Dr. med. Matthew Walker

Zur Abklärung einer Allergie, sind zunächst Ihre Angaben, wann und wo die Beschwerden auftreten, von großer Bedeutung. Viele Allergien können bereits durch den einfachen Hauttest (Pricktest) festgestellt werden. Auf der Beugeseite des Unterarms werden hierzu die entsprechenden Allergielösungen aufgetragen und die Haut darunter minimal geritzt. Wir führen den Test bei Kindern ab 12 Jahren durch. Nach ca. 30 Minuten kann anhand der entstandenen Hautreaktion (Quaddelbildung) das Ergebnis des Allergietestes ausgewertet werden. Ergänzend werden auch Blutuntersuchungen (RAST, insbesondere geeignet für Kinder unter 12 Jahren. ) durchgeführt und im Einzelfall Provokationstestungen. Die Behandlung erfolgt in erster Linie durch eine Vermeidung des betreffenden Allergens. Bei Heuschnupfen oder Hausstaubmilbenallergie kann eine individuell angepasste medikamentöse Therapie oder auch eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung), die den Körper gegenüber den Allergenen unempfindlicher macht, durchgeführt werden.
Wir führen unter anderem auch die Hyposensibilisierungsbehandlung ohne Spritzen mit sublingualer Tropfenbehandlung zur Behandlung von Heuschnupfen und Haustaubmilbenallergie durch.

Unsere Praxis beteiligt sich an der Initiative des Deutschen Berufsverbandes der HNO-Ärzte zur Früherkennung von Kehlkopfkrebs. Die Vorsorgeuntersuchung umfasst die Untersuchung von Mundhöhle, Nase, Rachen und Kehlkopf sowie eine Ultraschall-Untersuchung der Halsweichteile (z.B. vergrößerte Lymphknoten), der Speicheldrüsen und der Schilddrüse.

Bei wem sollte jährlich die Vorsorge durchgeführt werden?

  • Raucher ab dem 40. Lebensjahr
  • Bei regelmäßigen Alkoholgenuss
  • Bei Sodbrennen und Verdacht auf Barrett-Syndrom (Schleimhautveränderungen in der Speiseröhre)
  • Bei Heiserkeit und wiederholten Kehlkopfentzündungen

Wir empfehlen die Vorsorgeuntersuchung:

  • weil chronische Entzündungen, aber auch beginnende Tumore meistens keine Schmerzen verursachen und deshalb häufig erst spät erkannt werden
  • weil die Zahl an bösartigen Erkrankungen im HNO-Bereich seit Jahren zunimmt
  • nur durch eine HNO-ärztliche Untersuchung der Kehlkopf untersucht werden kann
  • diese Untersuchung nicht belastet und einfach durchzuführen ist

Die Vorsorgeuntersuchung im HNO-Gebiet wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. Patienten mit Beschwerden, anhaltender Heiserkeit oder Tumorpatienten werden selbstverständlich zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung untersucht.

„Böse Tumoren des Kehlkopfes (Larynxkarzinom) verursachen – wie so viele Krebsarten – im Frühstadium keine Beschwerden und werden deswegen oft zu spät erkannt. Der HNO-Arzt kann mit einer schmerzfreien optischen Untersuchung (Stroboskopie) des Kehlkopfes bzw. der Stimmbänder Krebs in der Frühphase feststellen oder sogar schon vorher Veränderungen erkennen, die zur Entwicklung von Kehlkopfkrebs führen können. Je früher Kehlkopfkrebs bzw. seine Vorstufen behandelt werden, desto höher sind die Heilungschancen bzw. die Chance, dass der Krebs sich gar nicht erst entwickelt. Raucher, die zu den Hochrisiko-Patienten für Kehlkopfkrebs gehören, sollten sich daher regelmäßig von ihrem HNO-Arzt untersuchen lassen. Eine jährliche Kontrolle ist für Raucher ab 40 Jahren ratsam.
In Deutschland erkranken jährlich etwa 3.000 Männer und 500 Frauen neu an Kehlkopfkrebs. Zu den Hauptrisikofaktoren zählt neben dem Rauchen Alkohol. Aber auch eine chronische Infektion mit Humane Papillom-Viren, kurz HPV, kann bei der Entstehung von Kehlkopfkrebs eine Rolle spielen“ (Quellen: www.hno-aerzte-im -netz.de, Bundesministerium für Gesundheit, Dt. Krebshilfe, Robert Koch-Institut (RKI) & Zentrum für Krebsregisterdaten)

Ambulante Laserbehandlungen

  • Nasenatmungsbehinderung:
    • Nasenmuschelverkleinerung
    • Polyposis nasi (Nasenpolypen)
  • Papillomabtragung
  • Behandlung von chronischen Nasenbluten u.a. bei M. Osler
  • Dermatologische Laserbehandlung im Gesichts- und Halsbereich von gutartigen Hautveränderungen und Hauterkrankungen wie z. B.: Angiome / Blutschwämmchen, Rosacea und Rhinophym der Nase, Besenreiser / erweiterte Äderchen, Warzen, Fibrome, Altersflecken, Xanthelasmen (Fetteinlagerungen)

Stationäre Behandlungen

  • Operationen am Kehlkopf
    (Stimmlippenpolyp, Stimmlippenknötchen, Einblutung und Gefäßbildung auf den Stimmlippen, Larynxpapillomatose, unklare Veränderungen auf den Stimmbändern mit Probeentnahme u.a.)

Die Operationen werden im Zentrum Lasermedizin in der Elisabethklinik, Lützowstr. 26 in Berlin Schöneberg durchgeführt. https://www.pgdiakonie.de/evangelische-elisabeth-klinik/abteilungen/zentrum-lasermedizin

Wir nutzen das System der Firma Red Medical. Bitte vereinbaren Sie einen Termin für unsere Videosprechstunde online oder am Telefon: 030 – 802 30 30